Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen zu Besuch bei der SCHUMAG

Aachen 13.09.2021: „Es geht nur gemeinsam: Zukunftstechnologien wie die Elektromobilität und emissionsarme Großantriebe brauchen Präzisionsbauteile. Und in welcher nahezu unglaublichen Präzision diese hier in Aachen gefertigt werden können, habe ich heute auf beeindruckende Weise erfahren.“ Sibylle Keupen, Oberbürgermeisterin der Stadt Aachen, fasste so einen Teil Ihrer Eindrücke nach einem ausführlichen Besuch bei der SCHUMAG AG zusammen.

Eingeladen hatte Johannes Wienands, SCHUMAG CEO, um die Zukunftsagenda eines der größten industriellen Arbeitgeber in der Region vorzustellen: „Mit Investitionen in Köpfe, Technologie, Infrastruktur und Zukunftsmärkte sind wir auf einem vielversprechenden Kurs in Richtung Zukunft. Zu wissen, dass man unsere Agenda auch im Rathaus der Stadt Aachen kennt und unterstützt, ist gerade für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Region ein motivierendes Signal.“

Keupen zeigte sich beeindruckt von Größe und Fertigungstiefe der SCHUMAG. Auf dem Gelände am Nerscheider Weg in Aachen-Schleckheim arbeiten aktuell rund 400 Köpfe bei der SCHUMAG AG und rund 400 weitere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei Mietern im Industriepark Schleckheim. „Durch Nachbarschaften können hier Kooperationen entstehen, die Innovationskraft haben.“ so Keupen.

Industrielle Entwicklung und nachhaltige Stadtentwicklung müssen kein Widerspruch sein

Mit der SCHUMAG eine stabile Zukunftsperspektive zu haben, ist für die teilweise seit Generationen dort beschäftigten Familien ein lebensbestimmender Faktor. „Regional verankerte Investoren und regional verwurzeltes Management setzen nachhaltig und langfristig ihre Strategie um. Auch nicht ohne harte Einschnitte, aber mittlerweile mit weit über 80 neuen Stellen und mit einer hoch angesehenen Ausbildungswerkstatt.“ so Keupen weiter. „Wir konnten deutlich machen, dass industrielle Entwicklung heute nicht ohne Nachhaltigkeit in mehrfacher Hinsicht gedacht werden kann: Ohne industrielle Fertigung keine ressourcenschonenden Zukunftstechnologien. Und ohne Ressourcenschutz in der Produktion keine Zukunft für industrielle Fertigung. Deshalb erzeugen wir bereits heute mehr als ein Drittel der von uns benötigten Energie selbst auf unserem Gelände – mit Photovoltaik und einem eigenen BHKW. Aber eben auch nur ein Drittel. Wir sind und bleiben energieintensiv. Und deshalb benötigen wir auch planbare, wettbewerbsfähige Energiekosten. Das muss Politik wissen. Und dieses, so meine Hoffnung, konnten wir auch heute unserer Oberbürgermeisterin verdeutlichen.“ fasst Johannes Wienands, CEO der SCHUMAG AG, ein Fazit.